Chile und Peru - Vulkane, Inkas und Machu Picchu
Di. 30. Juni bis Mi. 15. Juli 2026
| Arrangementspreis | ab CHF 7´980.00 |
| Einzelzimmerzuschlag | CHF 850.00 |
| Annulationskosten-/SOS-Versicherung | CHF 155.00 |
Inbegriffene Leistungen
Fahrt zum Flughafen im Sommer-Car
Flug Zürich – Frankfurt – Santiago de Chile
Inlandflug Cusco – Lima
Flughafentransfers in in Santiago und Lima
Busrundreise im europäischen Luxusbus von Calama bis Cusco mit Chauffeur Bernhard Stucki
deutschsprachige Reiseleitung
Diverse lokale Bustransfers inkl. Guide
13 x Nächte in guten Mittelklassehotels
13 x Frühstück (landesüblich)
1 x Folklore-Dinner in Cusco
9 x Halbpension Abendessen
1 x Mittagessen auf der Insel Taquile
Orientierungsfahrt in Santiago
Stadführung in Lima, Arequipa und Cusco
Bootsausflug auf dem Titicacasee
Besuch der Urus mit Vorführung
Bahnfahrt Cusco - Aguas Calientes – Cusco
Besichtigungen und Eintritte laut Programm
Programm
Unsere Reise beginnt in Chiles Metropole Santiago. Sie zählt zu den beliebtesten und sichersten Städten Südamerikas. Ab hier fliegen wir weiter nordwärts. Nordchile bezaubert mit einer endlos weiten Wüstenlandschaft, mit Pazifikstränden, rauchenden Vulkanen, mit Resten präkolumbischer Kulturen, hochlanddörfern und verlassenen Minen. Zwischen der flachen Küstenkordillere und der Anden erstreckt sich Atacama, die trockenste Wüste der Welt. Der touristische Magnet ist das Oasenstädtchen San Pedro, das mit seinem besonderen Flair und den grossartigen Ausflugszielen in die Wüste den Besucher begeistert. In Peru bereisen wir das beeindruckende Hochland der Anden mit seinen grossartigen Zeugnissen aus der Welt der Inka mit Cusco als Mittelpunkt. Die sagenumwobene Inka-Stadt Machu Picchu, der mystische Titicaca-See und das eindrucksvolle Colca-Tal gehören zu den Höhepunkten. Vor dem Rückflug nach Europa besuchen wir Limas Hauptstadt Peru.
1. Tag: Abreise nach Santiago de Chile
Carfahrt zum Flughafen und Flug, voraussichtlich via Frankfurt, nach Santiago de Chile.
2. Tag: Santiago de Chile
In Santiago Empfang am Flughafen und im Anschluss Stadtrundfahrt mit Rundgang durch das koloniale Zentrum. Hier befinden sich unter anderem der geschichtsträchtige Cerro Santa Lucia, heute eine der schönsten Parkanlagen der Stadt mit herrlicher Aussicht auf das Zentrum, die Plaza de Armas mit der
Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert, die einstige Münzprägeanstalt und heutiger Präsidentenplast La Moneda und den Fischmarkt Mercado Central. Die Tour endet bei unserem exklusiven **** Hotel im Stadtteil Providencia. In der attraktiven und belebten Umgebung des Hotels befinden sich Cafés, Restaurants, Südamerikas grösste Shopping-Mall und der Gran Torre, Lateinamerikas höchster Wolkenkratzer.
3.Tag: Flug nach Calama
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Im Anschluss Flug weiter nordwärts nach Calama. Dort erwartet uns der moderne Bus mit unserem Reiseleiter.
4.Tag: El Tatio Geysire – San Pedro
Noch vor Sonnenaufgang starten wir beim Hotel und fahren entlang einer Vulkankette zu den El Tatio Geysiren auf 4'350 m ü. M. Das Geysirfeld ist das grösste und bekannteste Geothermalfeld der südlichen Hemisphäre und das dritthöchstgelegene weltweit. Eine Vielzahl von Fumarolen und Solfataren, heisse Quellen, Geysire und Schlammvulkane sorgen für ein einzigartiges Spektakel. Auf der Weiterfahrt gibt es diverse Fotostopps, unter anderem im Dörfchen Machuca mit seiner pittoresken Adobekirche. Vor der Rückfahrt nach Calama verabschieden wir uns mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang über den bizzaren Felsformationen.
5. Tag: San Pedro - Iquique
Auf der Fahrt von San Pedro nach Iquique sehen wir die trockenste Wüste der Welt in all ihrer herben Schönheit: gespenstische Geisterstädte aus der Salpeterzeit, gigantische Geoglyphen, ausgetrocknete Salzspannen, unerklärliche Figuren und Zeichen im Wüstenboden. Nach einem Besuch der
Salpeterstadt Humberstone, die an den Wohlstand durch Salpeterabbau des vergangenen Jahrhunderts erinnert, fahren wir nach Iquique am Pazifik.
6. Tag: Iquique – Arica – Tacna
Weiter geht es auf der Ruta 5, wie die Pan-americana offiziell in Chile heisst, in Richtung Norden, der Grenze nach Peru entgegen. Zur Mittagszeit erreichen wir Arica, die am nördlichsten gelegene Stadt Chiles. Eine schöne Aussicht auf die Stadt und den Pazifik geniessen wir vom 250 Meter hohen Morro de Arica. Der Hügel hatte im Salpeterkrieg Symbolcharakter und ein Museum und Denkmal erinnern an den Krieg mit Peru und Bolivien. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist
das alte Zollgebäude am Hafen, das von Gustave Eiffel entworfen wurde. Anschliessend Fahrt zum chilenisch/peruanischen Grenzposten Santa Rosa und weiter bis Tacna.
7. Tag: Tacna – Arequipa
Im 19. Jahrhundert war die heutige Grossstadt Tacna mit seinen 250'000 Einwohnern ebenfalls Schauplatz wichtiger Ereignisse im Salpeterkrieg. Die wenigen Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen fast allesamt am Paseo Cívico, wie z.B. die Kathedrale von Tacna. Anschliessend verlassen wir die Küstenregion und fahren hinauf in die Anden nach Arequipa, der Stadt des ewigen Frühlings auf 2'350 m ü.M. Ein weiterer Beiname von Perus zweitgrösster Stadt lautet «Ciudad Blanca» - die weisse Stadt - und bezieht sich auf den Sillar, einem weissen Tuffstein mit dem zahlreiche Häuser, Klöster, Kirchen und Plätze von den spanischen Eroberern erbaut wurden. In Arequipa scheint fast das ganze Jahr die Sonne. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung.
8. Tag: Arequipa
Am Vormittag widmen wir uns dem im Kolonialstil erbauten Zentrum der Stadt, welches zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Quirlig und kunterbunt geht es zu auf dem Markt San Camilo, der uns die ganze kulinarische Vielfalt von Peru offenbart. Anschliessend unternehmen wir einen geführten Spaziergang durch die bezaubernde Klosteranlage Santa Catalina, einer himmlischen Oase mitten in der Stadt mit eigenen Strassennamen, bezaubernden Innenhöfen und blühenden Gärten. Höchst interessant ist die Geschichte vom Leben der Nonnen, die auch heute noch einen Teil des Klosters bewohnen. Nach der Besichtigung der Innenstadt mit der schönen Plaza de Armas und dem Kirchenkomplex «la Compania de Jesus» fahren wir in den Stadtteil Yanahuara und geniessen von der
palmenumsäumten Plaza den fantastischen Blick auf die Stadt und ihre spektakuläre Lage am Fusse dreier Vulkane, von denen der fast 6'000 Meter hohe Misti die Szenerie überragt. Den restlichen Tag haben wir zur freien Verfügung.
9. Tag: Arequipa – Puno
Die aufregende Weiterreise führt durch das Naturschutzgebiet «Salinas und Aguas Blanca», wo am Wegesrand grasende Vicuñas, Lamas und Alpacas zu sehen sind. Schon bald geht die Landschaft in eine steppenartige Hochebene über, der Puna, mit Dornbüschen, Polstergewächsen und dem typischen Ichu
Gras. Am Patapampa-Pass auf 4'840 m ü.M. ist der höchste Punkt der Reise erreicht. Ergreifend ist der Anblick der schneebedeckten Vulkane Ampato, Sabancaya und Hualca Hualca. Auf der Weiterfahrt in das Hochland Perus, dem Altiplano, passiert man tiefblaue Lagunen an deren Ufern sich rosafarbene
Flamingos aufhalten. Bevor wir Puno, unseren heutigen Übernachtungsort erreichen, machen wir noch einmal einen Schwenker und besuchen die rätselhaften Grabtürme von Sillustani. Die Lagune Umayo und die beeindruckenden Türne verstärken die unwirkliche Szenerie auf fast 4'000 m Höhe. Anschliessend fahren wir zu unserem Hotel in Puno am Titicacasee.
10. Tag: Inselwelt im Titicacasee
Den heutigen Tag verbringen wir auf dem Titicacasee und seinen Inseln. Ein lokaler Bus holt uns vom Hotel ab und fährt uns an den Hafen. Anschliessend geht es mit dem Motorboot zunächst zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros. Der Aufenthalt gibt uns einen Einblick in die Lebensweise dieses Stammes, auch wenn die schwimmenden Inseln schon lange zu einer Touristenattraktion geworden sind. Anschliessend Weiterfahrt mit dem Schnellboot zur Insel Taquile. Von der Bootsanlagestelle führt ein steiler gepflasterter Weg hinauf ins Dorf. Die Höhe und die dünne Luft auf fast 4'000 m ü.M. machen den Aufstieg etwas beschwerlich. Belohnt werdem wor mit einem Panoramablick über den See. Auf einer kleinen Inselwanderung erfahren wir viel Interessantes über die Geschichte der Insel und die Kultur ihrer Bewohner. Mittags sind wir zu Gast im Hause einer Taquileño-Familie. Am Nachmittag Rückfahrt mit dem Motorboot nach Puno.
11. Tag: Puno – Cusco
Der heutige Streckenabschnitt führt über das beeindruckende Hochland, dem Altiplano. Am Wegesrand erleben wir eine typische Andenszenerie: Alpaka- und Lamaherden, Campesinos in bunten Ponchos, kleine Dörfer mit Häusern, erbaut aus getrockneten Lehmziegeln. Der höchste Punkt der Strecke wird
am La Raya-Pass auf 4'335 m ü. M. erreicht. Ein lohnenswerter Stopp ist die sehenswerte barocke Missionskirche San Pedro in Andahuaylillas. Die im 17. Jahrhundert gebaute Jesuitenkirche überrascht mit einer opulenten Ausstattung und Freskenmalereien indianischer und christlicher Darstellungen. Am
Abend erreichen wir Cusco, die sagenumwobene Hauptstadt des Inka-Imperiums.
12. Tag: Machu Picchu
Mit der Andenbahn fahren wir am frühen Morgen nach Aguas Calientes, Ausgangspunkt für den Besuch der weltberühmten Inka-Zitadelle Machu Picchu. Die 2-stündige Bahnfahrt führt durch das fruchtbare und immer tropischer werdende Tal des Río Urubamba, einem Quellfluss des Amazonas. Anschliessend geführte Besichtigung durch die beeindruckende archäologische Anlage von Machu Picchu und danach Zeit zur freien Verfügung. Der Besuch der Felsenstadt ist eine
unvergessliche Erfahrung, die tiefe Einblicke in viele der Mysterien der Inkas gibt. Wir bestaunen diese Schönheit der Architektur, deren Quelle die Harmonie zwischen Menschenwerk und Natur ist. Am Abend geht es mit der Bahn wieder zurück.
13. Tag: Cusco
Vormittags erkunden wir das historische Cusco auf einem geführten Rundgang: In Cusco wurde das grösste Reich verwaltet, das vor Kolumbus auf dem amerikanischen Kontinent existierte. Die Inka nannten es das Reich der vier Weltgegenden und Cusco war ihr Mittelpunkt, der «Nabel der Welt». Wir sehen unter anderem die Calle Hatunrumiyoc und Loreto mit ihren beeindruckenden Inka-Mauern, das Kloster Santo Domingo, das auf den Resten des Tempels Koricancha erbaut wurde, die Plaza de Armas mit den sakralen Bauwerken und die über der Stadt thronende, aus Granitblöcken erbaute Festungsanlage
Sacsayhuamán. Der Nachmittag gehört uns zur freien Verfügung. Z.B. für einen Spaziergang durch das Künstlerviertel San Blas mit seinen engen, gepflasterten Gassen, Ateliers und malerischen Plätzen. Am Abend steht ein Abschiedsdinner mit peruanischen Spezialitäten und Musik auf dem Programm.
14.Tag: Flug nach Lima
Den Vormittag geniessen wir in der quriligen Stadt. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Flug nach Lima. Die Hauptstadt und grösste Stadt Perus wird uns mit Gehupe und Getöse begrüssen. Bekannt ist Millionenmetropole auch für seine vielseitige Küche, welche von Meeresspezialitäten bis hin zum Steak alles anbietet.
15: Tag: Lima- Rückflug
Am Morgen beginnt eine ausführliche Stadtbesichtigung mit einem Panoramablick auf das bedeutende Zeremonial- und Verwaltungszentrum Huaca Pucllana, einem archäologischen Tempel aus dem 15. Jahrhundert, der Plaza San Martín, den Hauptplatz Plaza de Armas mit seinem Regierungspalast und der
Kathedrale. Ebenso besichtigen wir das San Francisco Kloster, das über einem Netzwerk von Tunneln und Katakomben erbaut wurde. Die Stadtrundfahrt endet am Flughafen, von wo aus wir die Heimreise nach Europa antreten.
16. Tag: Ankunft in der Schweiz
Rückfahrt mit dem Car ins Emmental.